Giftpilze gibt es wesentlich weniger, als essbare Pilze, doch sie haben eine große Verwechslungsgefahr, die bei Verzehr schlimm enden kann. Gerade jetzt in der Pilzzeit sollte man sich deswegen erkundigen, welche Pilze man wirklich essen kann und welche nicht.
Kommt es dennoch zu einer Pilzvergiftung, so ist besonders schnelles Handeln gefragt. Normalerweise müsste man in erster Linie einen Arzt aufsuchen, doch in einer Krisensituation ist das fast nicht immer möglich. Deshalb sollte man auch eigene richtige Entscheidungen treffen können. Das Interessante an den Giftpilzen gibt, dass man sie nach den bekannten Regeln kaum bestimmen kann. Nicht jeder Pilz, der Lamellen unter seinem Hut trägt ist auch giftig. Die Gifte der Pilze können in verschiedene Kategorien eingeteilt werden. Wenige von ihnen haben eine tödliche Giftwirkung und schädigen die inneren Organe dauerhaft. Bei den enthaltenen Nervengiften sind die tödlichen Folgen eher selten, aber dennoch möglich. Giftige Pilze haben aber auch generell eine Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt. Dabei bewirken die Gifte in erster Linie Bauchschmerzen und führen zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Wer diese Zeichen alle richtig deuten kann. Der solle auch gut handeln können im Falle der Vergiftung.
Als Erstes sollte man generell Ruhe bewahren, denn wenn man sich die Zahl der Vergiftungen genauer ansieht, merkt man schnell, dass die Mehrheit relativ harmlos ist. Man darf in diesem Fall auch weder Milch noch Alkohol dem Körper zuführen, denn beides verstärkt die Symptome noch mehr. Auch Salzwasser ist auch gesundheitlichen Gründen zu vermeiden. Eine generelle Regel ist zu beachten, denn je eher sich nach dem Verzehr Symptome einstellen, desto harmloser ist die Vergiftung. Die wirklich giftigen Sorten haben eine sehr lange Zeit im Körper zu wirken und zeigen sich erst nach einigen Stunden.